Die Verwirrungen des Zöglings Törleß - Robert Musil

Robert Musil

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Steidl Verlag, Novelle, 2002, 216 Seiten

Robert Musil (1880-1942) wurde in Klagenfurt geboren. Er studierte in Berlin und promovierte über Ernst Mach (Physiker und Philosoph). Robert Musil kennen wir vom nicht leicht zugänglichen Klassiker , der Mann ohne Eigenschaften. Um den Autor kennenzulernen, kann man aber auch seinen Erstling lesen: , Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (140 Seiten). Wir lernen drei Kadetten in einem Militär-Internat kennen: Törleß, Reiting und Beineberg. Sie überführen ihren Mitschüler Basini des Diebstahls und missbrauchen ihn als Versuchsobjekt. Das Internat ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos und bietet eine Vorschau auf die künftigen totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts. Der Autor hat selber eine solche Militärausbildung erfahren. Diese berühmte Schülergeschichte erzählt nicht nur von den Unsicherheiten und Abgründen der Pubertät, sondern auch von den Gewaltpotentialen am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Der Text wird zu den frühen Werken der Moderne gerechnet und unterscheidet sich durch die subtile psychologische Schilderung der jungen Militärs.

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